Ein Städtetrip mit der Familie nach Zürich stand als Nächstes auf unserer Liste – und wir konnten es kaum erwarten. Diese kleine Auszeit kam genau zur richtigen Zeit, um dem Alltag für ein paar Tage zu entfliehen und gemeinsam neue Eindrücke zu sammeln.
Bevor wir in Zürich ankamen, machten wir einen kurzen Abstecher zum Flughafen Basel, um ein Familienmitglied abzuholen. Auf dem Weg legten wir einen spontanen Zwischenstopp in Arlesheim ein – ein charmantes Örtchen nahe Basel. Besonders sehenswert: die kleine Kirche im Ortszentrum, die mit ihrer ruhigen Atmosphäre und dem historischen Flair gut bei uns ankam.



Zum Glück war die Kirche geöffnet, als wir ankamen. Neugierig warfen wir einen Blick hinein – und wurden sofort von dem beeindruckenden Innenraum überrascht. Die ruhige Atmosphäre, die kunstvollen Details und das warme Licht machten diesen kurzen Moment zu etwas Besonderem.
Nach unserem Besuch in der Kirche machten wir einen kleinen Spaziergang durch Arlesheim und kamen dabei an der Ermitage vorbei – einer idyllischen Parkanlage mit verwunschenen Wegen und romantischer Atmosphäre. In der Ferne konnten wir sogar ein weiteres Schloss entdecken. Leider reichte die Zeit nicht aus, um es näher zu erkunden. Trotzdem bekamen wir einen schönen Eindruck von der Umgebung und genossen die ruhige Natur rund um Arlesheim.
Was wir dabei fast vergessen hätten: Die Ermitage ist nicht nur schön – sie ist auch historisch bedeutsam. Sie wurde 1785 von Balbina von Andlau-Staal und ihrem Cousin, dem Domherrn Heinrich von Ligertz, als englischer Landschaftsgarten angelegt – der erste und größte seiner Art in der Schweiz. Damals war Arlesheim Teil des Fürstbistums Basel, und die Ermitage wurde als „Solitude romantique près d’Arlesheim“ eröffnet – ein Ort der stillen Einkehr und Naturverbundenheit.
Schon kurz nach der Eröffnung zog der Garten Reisende aus ganz Europa an – sogar aus Russland. Mit seinen Weihern, Grotten, Felsenklippen und geheimnisvollen Pfaden wurde er zu einem beliebten Ziel für jene, die Ruhe und Inspiration suchten. In einer der Höhlen wurde später sogar die älteste neolithische Bestattung der Schweiz entdeckt.
Die Ermitage ist bis heute ein Ort, der Natur und Geschichte auf besondere Weise verbindet – und uns daran erinnert, wie viel Schönheit in der Stille liegt.





Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichten wir schließlich Zürich und unser Hotel für die kommenden zwei Tage: das Hilton Hotel Zürich. Die Vorfreude war groß – jetzt konnte unser kleines Familienabenteuer beginnen.

Unser Zimmer im Hilton Hotel Zürich war ein echtes Highlight: großzügig geschnitten, mit bodentiefen Fenstern, die viel Licht hereinließen und einen schönen Blick auf die Umgebung boten. Jeden Morgen erwartete uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet – mit allem, was das Herz begehrt. Von frischem Obst über warme Speisen bis hin zu duftendem Kaffee war alles dabei. Wir haben unseren Aufenthalt rundum genossen und fühlten uns bestens aufgehoben.
Unser erster Abendspaziergang durch Zürich hat uns direkt begeistert. Die Stadt war belebt, überall waren Menschen unterwegs, die das milde Abendwetter und die besondere Atmosphäre genossen. Zürich zeigt sich am Abend von seiner schönsten Seite: liebevoll beleuchtet, mit funkelnden Fassaden und einem ganz eigenen Charme. Besonders rund um den See versammeln sich zahlreiche Vögel – ein lebendiges Bild, das die Ruhe der Natur mit dem Puls der Stadt verbindet.



















Gute Nacht Zürich, wir sehen uns morgen wieder.
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